Ein Heilpraktiker für Psychotherapie (nachfolgend HPP genannt) ist im Besitz einer staatlichen Erlaubnis, zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde, nach dem Heilpraktiker Gesetz vom 17. Februar 1939 (RGBI. 1 S. 251, BGBI. III 2122-2), ausschließlich im Gebiet der Psychotherapie.

Wichtig: Die Arbeit des HPP ersetzt keine notwendigen Arztbesuche!
HPP verfügen über Kenntnisse und Fähigkeiten, womit psychische Symptome erfasst und verlässlich beurteilt werden, um, wenn notwendig, eine schulmedizinische Untersuchung und/oder Therapie anzuraten. Der HPP klärt seine KlientenInnen über die Art ihres Leidens und deren Behandlungsmöglichkeiten, sowie daraus entstehendem Risiko und Nutzen auf, wobei vom HPP keine -gesicherten Diagnosen- oder Heilversprechen abgegeben werden.

Für den HPP besteht Schweigepflicht.

Der HPP ergänzt die Angebote der ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten und kann Therapieformen anbieten, die von den Krankenkassen nicht finanziert werden. Unter Beachtung der eigenen Grenzen wendet der HPP Methoden an, die bei seinen KlientenInnen keine Schäden hinterlassen und die vom HPP verantwortungsvoll angewendet werden.

Psychotherapie, ist die Behandlung psychisch, emotional und psychosomatisch bedingter Krankheiten, Leidenszustände oder Verhaltensstörungen, mit Hilfe psychologischer, das heißt wissenschaftlich fundierter Methoden. Das sich befassen mit dem Unbewussten dient dabei der Ursachenklärung einer Erkrankung oder es wird der Bereich des bewussten Denkens, Empfindens und Handelns ergründet und durchleuchtet.

Das Honorar, für die Leistung eines HPP kann nicht über eine gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden und wird von den KlientenInnen selbst gezahlt. Allerdings kann eine Abrechnung mit privaten Krankenkassen (voll- oder zusatzversichert), bei entsprechendem Tarif durchaus möglich sein.

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